1. Ich behandle andere so, wie ich selbst behandelt werden möchte.
Ich …
• begegne Kindern, Jugendlichen und Eltern wertschätzend, freundlich und auf Augenhöhe
• höre aufmerksam zu, kommuniziere ehrlich und gewaltfrei
• verhalte mich empathisch, fair, zuverlässig und authentisch
• gebe konstruktive Kritik und angemessenes Lob
• halte Regeln ein und zeige eine positive Grundhaltung
2. Ich beleidige oder benachteilige niemanden.
Ich …
• begegne allen Menschen unvoreingenommen und habe eine positive Grundhaltung
• behandle alle Menschen vorurteilsfrei, fair und respektvoll

Unangemessenes Verhalten (zu vermeiden):
• ironische oder lächerlich gemeinte Sprüche
• stigmatisierende Aussagen

Klar untersagtes Verhalten:
• Herabsetzen, Lächerlich machen, Bloßstellen
• Ignorieren/Nichtbeachten
• sozialer Ausschluss

3. Ich achte die körperliche und seelische Unversehrtheit anderer und wende keine Gewalt (physisch, psychisch oder sexualisiert) an.
Ich …
• wahre eine respektvolle, ruhige und angemessene Ansprache
• erkenne Grenzüberschreitungen und unterbinde sie konsequent

Unangemessenes Verhalten (zu vermeiden):
• Befehlen, Fluchen oder abwertende Kommentare
• Anschreien, aggressive Körpersprache
• Bedürfnisse von Kindern/Teilnehmenden ignorieren

Klar untersagtes Verhalten:
• Schlagen, Verletzen, Einsperren
• sexuelle Berührungen, Belästigung oder Missbrauch
• Drohungen, Angst einjagen, Zwingen
• Bloßstellen, Isolieren, Ignorieren, Missachtung der Intimsphäre

4. Ich respektiere individuelle Grenzen und akzeptiere ein Nein immer.
Ich achte auf angemessene Nähe und Distanz und setze Grenzen konsequent um.
 Nein heißt Nein.
5. Ich verbreite keine Texte, Fotos, Videos oder Tonaufnahmen gegen den Willen der betreffenden Person, egal ob Teilnehmende oder Übungsleitende.
Ich beachte:
• Keine private Handynutzung durch Teilnehmende oder Übungsleitende während der Übungsstunde
• Keine privaten Fotos von Teilnehmenden oder Übungsleitenden

Tipp: Handybox zur sicheren Aufbewahrung von Handys und Wertgegenstände während der Übungsstunde.

6. Ich lasse Gefühle und Wünsche von Kindern und Jugendlichen zu und nehme sie ernst.
Ich …
• fördere Motivation, Selbstvertrauen und individuelle Stärken
• nehme Unterschiede (Stärken & Interessen) zwischen den Teilnehmenden wahr und wertschätze und fördere diese
• stärke Gemeinschaft und Teamgeist

Begeisterung für die Übungsstunde, den Sport und die Gemeinschaft zu schaffen steht vor der Leistungsförderung

7. Ich vertrete den Fair-Play-Gedanken aktiv.
Ich …
• vermeide Tricks und Betrug und unterbinde diese
• fördere das Prinzip „Gönnen-Können“, sodass Teilnehmende den Umgang mit Verlieren lernen
• arbeite stärkenorientiert und ausgewogen im Training

Aufgaben/Spiele situationsbedingt an die Stärken der Kinder anpassen. Wenn ein Kind eine Aufgabe nach vielen Versuchen nicht schafft, passe ich diese an die Fähigkeiten des Kindes an.
8. Ich setze mich gegen gewalttätiges, sexistisches, rassistisches oder abwertendes Verhalten ein – egal in welcher Form.
Ich …
• unterbinde Gewalthandlungen, sexistische Bemerkungen und sexuelle Gesten
• beziehe Position, benenne Vorfälle und kläre Situationen offen mit den Kindern

Beispiel: Die Mehrzahl der Kinder ärgert ein Kind die gesamte Übungsstunde. Ich greife ein, in dem ich beispielsweise einen Sitzkreis einberufe und das Fehlverhalten der Kinder offen und klar anspreche.
9. Ich unterstütze andere, wenn sie Hilfe brauchen.
Ich …
• bin empathisch und aufmerksam
• entscheide situationsbezogen zwischen Fördern und Fordern
• ermögliche Hilfe zur Selbsthilfe

Ich wäge ab, welches Kind gefördert werden muss und welches gefordert werden sollte und passe Aufgaben individuell und wertfrei für die Teilnehmenden an.
10. Ich erfülle meine Aufsichtspflicht vom Betreten der Turnhalle/des Gymnastikraums bis zum Ende der Trainingszeit und des Verlassens der Turnhalle/des Gymnastikraums.
Ich biete innerhalb des gesamten Gebäudes den Teilnehmenden jederzeit Hilfe nach diesen Grundsätzen an.
11. Ich kommuniziere alle diese Regeln verständlich mit Teilnehmenden und halte sie konsequent ein. Dabei übernehme ich Verantwortung, wenn Regeln missachtet werden, und ziehe bei Bedarf eine Betreuungsperson hinzu.
Dem TV St. Peter ist es wichtig, dass sich sowohl die Teilnehmenden, als auch die Übungsleitenden im Sportbetrieb wohlfühlen. Solltest du als Übungsleitung Unsicherheiten haben oder Unterstützung in gewissen Situationen haben, kannst du jederzeit das Vorstandsteam ansprechen.

Grundsatz

Die Verhaltensregeln des TV St. Peter sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor Grenzverletzungen, Gewalt und Diskriminierung schützen. Sie schaffen ein Klima des Respekts, der Offenheit und Fairness.

Diese Verhaltensregeln werden aktuell entwickelt.

Bei Fragen nutzen sie bitte unsere Kontaktmöglichkeit –>

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